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»The Ordinaries«

This event was held on the 4th of April | »The Ordinaries« scored 5,33 Genusspunkte | @Scala


The Ordinaries shows ambition and craft on a mightily impressive level, in every department from production design (channeling 50s/60s East Germany), through richly textured, astutely pastichey cinematography and playfully layered sound (Fabian Zeidler’s score, Nicolas Voss’s sound design). The cast give their all, often slipping note-perfect into self-reflexive renditions of performances-within-performances.

Jonathan Romney in Screendaily
Ich hasse Musicals.
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»Das Blau des Kaftans«

This even was held on the 19th of March | »Das Blau des Kaftans« scored 7,5 Genusspunkte | @Scala


This is compelling storytelling by any standard, its supple rhythms hypnotic, its atmosphere potent and its prevailing hushed tone and intimate camerawork affording us the closest possible access to three characters who in turn are constantly studying one another. The actors playing those three points of a complicated triangle could not be better.

David Rooney in The Hollywood Reporter
Die 25 besten Gerichte aus Marokko! Tolle Rezepte der marokkanischen Küche: https://volkermampft.de/die-besten-gerichte-aus-marokko-tolle-rezepte-der-marokkanischen-kueche/
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»Broker«

This event was held on the 21st of March | »Broker« scored 8,08 Genusspunkte | @Scala


It’s one of the master’s most transparent and — when it comes to confrontations about what parents, and specifically women, can or should do for themselves and for the babies they are forever bound to — brave films of his career.

Ella Kemp in IndieWire
Zwei gefährliche Superverbrechen (links, 3.v.r.) haben ein Superbabe und Superbaby (dazwischen) entführt, werden aber nun kurz vor der Fähre nach Indonesien vom KIA (Korean Intellegence Agency, recht (Bild und politisch)) ertappt. Was die Agenten nicht wissen: Die Super-Bs werden alles tun, um die Superverbrecher als ihren Zugang zur Supermafia zu gebrauchen.
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»Saint Omer«

This even was held on the 19th of March | »Saint Omer« scored 7,33 Genusspunkte | @Scala


Saint Omer might be fiction, but Diop does not stray too far from her documentary roots. The film maintains a sense of naturalism even during its most tense moments. Diop’s directing style leans observational, as if she is watching and recording her screenplay’s effect on her performers.

Lovia Gyarkye in The Hollywood Reporter
Die Angeklagte versucht dem Urteil zu entkommen, indem ihr Rumpf durch ihr der Holzvertäfelung angepasstes Oberteil unsichtbar wird, als einzelne schwebende Gliedmaßen durch den Saal zu geistern und so der einen solchen Fall der Angeklagtenmultiplizierung nicht vorhersehenden Gerichtsbarkeit zu entkommen.
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»The Fabelmans«

This event was held on the 15th of February | »The Fabelmans« scored 8,4 Genusspunkte| @Filmpalast


I’d say this playful yet nakedly personal coming-of-auteur epic was trying to split the difference between memoir and crowdpleaser, but it seems even more determined to reconcile the two: What else would Steven Spielberg’s ultimate divorce movie be about if not the hope for some kind of reconciliation?

David Ehrlich in IndieWire
OBC-Media-Filmschaffende, wenn sie ihrer Mutter den neuen BauCons-Spot zeigen, weil sie wissen will, was die Jungs da letzten Samstag den ganzen Tag gemacht haben.
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»65«

This even was held on the 13th of March | »65« scored 3,525 Genusspunkte | @Filmpalast


After a catastrophic crash on an unknown planet, pilot Mills quickly discovers he’s actually stranded on Earth…65 million years ago. Now, with only one chance at rescue, Mills and the only other survivor, Koa, must make their way across an unknown terrain riddled with dangerous prehistoric creatures in an epic fight to survive.

Letterboxd Klappentext
Adam Driver bemerkt, was aus seiner Karriere geworden ist (panisch)
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»TÁR«

This event was held on the 8th of February | »TÁR« scored 8 Genusspunkte| @Scala


Blanchett erreicht hier einen möglichen Karrierehöhepunkt auf einer Art, die wohl nur ihr möglich ist. Sie schafft es, die geschmeidige Lebendigkeit einer jungen Wildkatze mit der abgeklärten Reife einer Grande Dame zu vereinen, ist darin alterslos, unendlich feminin und hat doch in ihren Hosenanzügen stets auch etwas Dandyhaftes. Aber auch die reine physische Ekstase beim Dirigieren hypnotisiert einen. Niemand hätte das so spielen können.

Joris
Lydia Tár zeigt euch den Weg zum nächsten Ticketschalter
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Preview

Preview Februar

Während der Januar noch kokett mit seinem dicken Ende wackelt, stößt der Februar schon seine schmalen Hüften nach vorne. Apropos Erotik: Wir alle wissen, dass die drei Legenden der Leidenschaft des JFK zuletzt durch Abwesenheit glänzten und gerade im Februar auch weiter mehr Business denn Party machen werden. Ein paar Plebejer werden die nächsten zwei Monate eh wegen Prüfungen jammern, doch das Trium Virat wird tatsächlich schwer griffig wie Knastseife, vielleicht kann der Chemiker jedoch mal reinjodeln. Was der CEO macht, weiß seit Monaten niemand, doch Le Président wird im Februar cinématorisch an die Front gezogen und den JFK sowie die Landeshauptstadt Hannover bei der diesjährigen Berlinale vertreten. Daher müssen die einspringen, die die Lüneburger-Bastion eh schon seit Wochen wacker halten. An dieser Stelle besonders Kudos an den langen Lua und die jasifficated Social-Media-min für ihre Organisation der Events und Führung aller digitaler Plattformen in dieser Zeit der Abwesenheiten. Immerhin: So viel läuft auch gar nicht in den Lichtspielhäusern. Was läuft, lässt die Leinwand aber richtig glühen.

Eine rowohltierte Rotschopfaktionärin glühte zuletzt fast zum Durchbrennen für unseren ersten Film des Monats, während Miss Lina International in ihrer damaligen Sprachnachrichtenbesprechung eher im IKEA-Teelichtstil skandinavisch-zurückhaltend, aber freundlich preiswert glimmte. Dabei ist der fies verschobene und nun endlich kommende »Decision to Leave – Die Frau im Nebel« ein lang erwartetes Jahreshighlight. Park Chan-wook (»Oldboy«, »Die Taschendiebin«, »Durst«, »Stoker«) schlägt nach dem durch »Parasite« erneuertem Korea-Hype als der einzig wahre K-Kultregisseur zurück, natürlich mit einem Genremix. In seinem Liebes-Drama-Neo-Noir-Kriminalthriller erzählt er vom Umtanzen einer Mordverdächtigen und des ermittelnden Polizisten, von den Bergen voller Leichen an die Küsten aus Wogen, Gischt und Schaum. Überall als einer der großen Filme 2022 zelebriert, ganz gleich ob die präzise Regie, das packende Drehbuch, die stylische Kamera oder das herzzereißende Hauptdarstellerpaar, ist »Frau im Nebel« jetzt schon Top Favorit für die Jahresspitze, wenn nicht gar den Thron.

Während bei koreanischen Mordermittlungen wohl noch ein Mega-Event rauszuholen ist, muss man wohl befürchten, dass die Männers bei »Women Talking – Die Aussprache« zu ignorant zum zuhören sind – kein Vorurteil, einfach empirische Evidenz. Zum Glück hat der JFK es wie jede gute Sekte gemacht und auch einen Haufen junger Frauen rekrutiert. Denen kann der neue Film von Sarah Polley direkt schon einmal einen Cast mit Rooney Mara (»Carol«), Claire Foy (»The Crown«), Jessie Buckley (»I’m Thinking of Ending Things«), Ben Whishaw (»James Bond«) und Frances McDormand (»Nomadland«) bieten. Deren Sekte (der JFK leugnet jegliche Verbindung, DAS MÜSST IHR ERSTMAL BEWEISEN) isoliert sich hier in einer religiösen Kolonie, in der es immer häufiger zu sexuellen Übergriffen kommt. Dies testet ihren Glauben und überhaupt ihre Kraft zum Leben schwer, doch lassen sich die Frauen nicht so einfach unterkriegen. Polleys Kino zeichnet sich vor allem durch ihre sehr einfühlsame Figurenbetrachtung aus, durch komplexe und dadurch oft auch unversöhnliche Beziehungen. Doch genau deswegen war ich nach jedem ihrer Filme, egal ob Essaydoku oder melancholische Romcom, für einen Augenblick unendlich erfüllt.

Doch sind die Kidz im Netz heute ja primär von TikTok, Insta und Anime erfüllt. Von Insta kennen vielleicht einige aus den letzten Jahren das quirky Influencergirl Sophie Scholl und sind über ’nen Wikiartikel oder einfach den flutschigen Algortihmus gleich auch noch zu Anne Frank rübergerutscht. Ihr hat Ari Folman (»Waltz with Bashir«) seinen neuen Film »Wo ist Anne Frank?« gewidmet und es ist sogar fast Anime, nur eben mit mehr -ationsfilm und weniger -e. Der Film adaptiert jedoch nicht bloß die berühmten Tagebücher der jungen Jüdin, sondern lässt ihre imaginäre Freundin Kitty (der die Tagebücher gewidmet waren) in das Amsterdam einer Welt 75-Jahre später werfen. So entspinnt sich eine neue Suche auf den Spuren der Anne Frank, in das Herz einer Jugend während der Shoah.

Das war’s auch schon. Jap, Drei, genau wie das »Inglorious Basterds«-Meme. Viel Girlpower, aber das F in JFK steht bekannterweise ja auch für Feminin (das J für JA-MANN!-JUNGS!!!). Organisiert euch, bildet Banden, backt Waffeln oder was auch immer die Jugend heute sonst so tut. Haut gerne einen lieben Gruß an Lua und Jasmin in die Kommentare für ihr Organisieren oder schreibt auch gerne eure Vermutung, was LB tut und wo (und mit wem). Ansonsten: Genießt den erneut schmalen, aber starken Februar. Und jetzt entschuldigt mich, der rote Teppich in Berlin wartet.

Hochachtungsvoll

Ihr/Her JFK-President

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»Wo ist Anne Frank?«

This event was held on the 29th of February | »Wo ist Anne Frank?« scored 6,42 Genusspunkte | @Scala


The story of Anne Frank and her diary is retold in this fervent, heartfelt and visually wonderful animated film from Israeli director Ari Folman, who made his name with the animated historical satire Waltz With Bashir in 2008. This is a kind of reinvention or fantasy reboot, reading the story again through a contemporary lens and giving it a kind of Young Adult identity; not inappropriate, given that Anne Frank was arguably the great ancestor of YA.

Peter Bradshaw in The Guardian
Nazis beweisen schlechten Geschmack, indem sie den Look der Ersten Ordnung® klauen.
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»Women Talking – Die Aussprache«

This event was held on the 25th of February | »Women Talking« scored 7,725 Genusspunkte | @Scala


Hard as it might be to imagine, Women Talking is an upbeat and propulsive film cut with a sharp wit and a ready sense of humor, even if its characters are often laughing as hard as they wish they could cry.

David Ehrlich in IndieWire
Drei Frauen, die schweigen. Inkonsistent mit dem Titel. Filmfehler.
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